Das Fettverbrennungskonzept der schlankr-Methode


 

Das Thema Fettverdauung / Fettverbrennung ist eines der Kernthemen der schlankr-Methode und eine nähere Betrachtung wert.
Ich muss schon sagen: ich bin tief beeindruckt, wie komplex diese Prozesse sind und wie unser Körper dies ohne ein Studium der Chemie in aller Regel so wunderbar erledigt.

Aus den verschiedenen Beiträgen, die ich zusammengesucht habe, will ich einige Empfehlungen zum Thema herausfiltern.

  • Es stimmt nicht, dass die Fettverbrennung zum Abnehmen erst nach einer halben Stunden körperlichen Trainings einsetzt. Selbst bei geringerem Umfang nutzt der Körper von Anfang an auch Fette als Energiequelle.
  • So wichtig Kohlenhydrate für die körperliche Leistungsfähigkeit auch sind: jede Aufnahme von Kohlenhydraten blockiert aufgrund der Insulinausschüttung sofort den Fettstoffwechselvorgang. Gerade bei intensiveren längeren Einheiten oder Intervalltraining läuft die Fettverbrennung auf vollen Touren – jetzt kann abnehmtechnisch am besten aus dem Angebot des körpereigenen Fetts geschöpft werden.
  • Wenn eine hohe und ungestörte Fettverbrennung erreicht werden soll, dann in den zwei Stunden vor und während des Trainings. Kohlenhydrate (z. B. Süßigkeiten, Softdrinks, Stärkebeilagen wie Kartoffeln oder Nudeln) sind zu meiden. Auch nach dem Training den Kohlenhydratanteil herunterfahren und stattdessen mehr Eiweiß verzehren (z. B. mageres Fleisch, ungesüßte Milchprodukte und Fisch).
  • Sowohl für den Fettabbau als auch für den Erhalt der Muskelmasse während der Gewichtsabnahme ist Eiweiß von entscheidender Bedeutung. Jede Mahlzeit sollte mindestens 30 Gramm Eiweiß enthalten. Auf den Tag gerechnet sollte man auf mindestens 2 Gramm Proteine pro Kilogramm Körpergewicht kommen.
  • Ein zeitiges Frühstück (spätestens 30 Minuten nach dem Aufstehen) kurbelt Stoffwechsel und Fettverbrennung bestens an. Idealerweise sollte das Frühstück aus einer Mischung aus Proteinen, langkettigen Kohlenhydraten und gesunden Fetten bestehen. Magerquark mit etwas fettarmer Milch und Haferflocken sowie ein paar Nüssen oder Beeren eignen sich z.B. hervorragend.
  • Ein wichtiger Faktor bei der Verbrennung körpereigenen Fetts ist die Dauer der Schlafphase. Einer Studie zufolge lag der Fettanteil am verlorenen Körpergewicht bei einer Schlafdauer um die acht Stunden bei etwa 50 Prozent. Bei einer Schlafdauer von fünf oder sechs Stunden sank dagegen dieser Anteil auf 25 Prozent. Müde Menschen tendieren außerdem dazu, mehr zu essen und eher zuzunehmen. Wer mehr als neun Stunden täglich schläft, läuft jedoch Gefahr, sich nicht genug zu bewegen und dadurch auch wieder zuzunehmen.
  • Wachstumshormone wirken sich positiv auf den Fettstoffwechsel (vor allem bei übergewichtigen Frauen) aus. Etwa 70 Minuten nach dem Einschlafen beginnt der Körper das Wachstumshormon Somatotropin zu produzieren, das über das Blut ins Fettgewebe gelangt und dort überschüssiges Fett abbaut. Um dieses Hormon zu produzieren, benötigt der Körper vor allem Vitamin C, Eiweiß und Omega-3-Fette.
  • Ein Zugriff auf die körpereigenen Fettzellen passiert nur, wenn keine Fette aus der laufenden Verdauung zur Verfügung gestellt werden.

Quellen:

http://t-online.de/ratgeber/gesundheit/abnehmen/id_59919774/fettverbrennung-im-schlaf-das-sollten-sie-beachten.html
http://fitforfun.de/abnehmen/diaeten/abnehmen/fettverbrennung-so-erreichen-sie-das-maximum-_aid_9584.html
http://sixpackcode.de/die-bedeutung-deiner-ernaehrung-fuer-den-fettabbau/
Wikipedia-Artikel

 

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